OBS1 - Celle

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Oberschule Celle 1

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Schülerinnen und Schüler kämpfen für Ihre Schule

 

 

22.04.16     Lebhafte Diskussion mit Landrat Wiswe um Zukunft der Oberschule (zum CZ-Artikel)

 

 

Am 8. März 2016 fand eine Sitzung des Kreisschulausschusses im Celler Kreistagssaal statt. Auf der Tagesordnung stand auch die Vorstellung des neuen Gutachtens zur Umgestaltung der Celler Schullandschaft. Das Gutachten schlägt vor, die Oberschule Celle I zugunsten des Einzuges eines Celler Gymnasiums zu schließen und die Schule in der IGS Celle in der Burgstraße aufgehen zu lassen. Dagegen haben fast 200 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Präsenz und Plakaten bei der Schulausschusssitzung protestiert.

Hier Berichte aus den Nachrichtenportalen:

Schüler protestieren gegen Celler Schulreform 

 

Gut gefüllt war am Dienstag der Kreistagssaal. Viele Schüler der Oberschule I verfolgten die Diskussion des Schulausschusses. Mit Plakaten machten sie ihren Unmut gegen eine mögliche Schließung ihrer Schule deutlich. Die Entscheidung über eine Elterbefragung wurde vertagt. CELLE. Die Ideen für eine erneute Umgestaltung der Schullandschaft in Celle kommen nicht gut an. Zumindest nicht in der Oberschule (OBS) I auf der Heese. Rund 100 bis 150 Schüler machten das gestern vor und in der Sitzung des Schulausschusses des Kreises deutlich. Der Gutachter hatte neben der Gründung von neuen Gesamtschulen vorgeschlagen, die OBS I zu schließen und dort das Gymnasium Ernestinum anzusiedeln. Das halten die Schüler und Lehrer der OBS I für keine gute Idee. „Viele Eltern melden bewusst ihre Kinder in der Oberschule I an, damit der Schulweg nicht so weit ist. Sollen die künftig mehrere Kilometer bis zur Schule haben?“, fragte ein Schüler in der Fragestunde. Landrat Klaus Wiswe beantwortete die Frage mit dem Hinweis, dass genau diese Abwägungen im Entscheidungsprozess eine Rolle spielen werden. „Letztlich geht es aber darum, zu schauen, was für alle gut ist“, so Wiswe. Die Schüler und auch Lehrer machten deutlich, dass sie eine Abschaffung ihrer OBS nicht klaglos hinnehmen wollen. „Wie können wir uns dagegen wehren?“, fragte ein weiterer Schüler. Ein dritter Schüler bemängelte, dass sie die Idee aus der Zeitung erfahren hätten und nicht mit ihnen direkt gesprochen worden sei. Wiswe betonte, dass in der Sache noch nichts entschieden worden sei. Auch ein Beschluss über mögliche Elternbefragungen, der die Grundlage einer Schulreform bilden würde, wurde gestern auf Antrag der CDU verschoben. „Uns liegt sehr daran, die Dinge nicht punktuell, sondern ganzheitlich zu betrachten. Dazu brauchen wir aber das Gutachten in schriftlicher Form“, begründete Hans-Georg Ratsch-Heitmann den Antrag. SPD und Grüne waren damit nicht einverstanden und wären gerne vorangeschritten. „Ich bin außerordentlich überrascht über diesen Antrag“, sagte Mathias Pauls (SPD). Das Gutachten sei mündlich vorgestellt worden, jeder habe sich informieren können. Vertagung bedeute ein Jahr Verschiebung und „wieder viele Kinder, denen der Wunsch, zu einer Gesamtschule zu gehen, nicht erfüllt werden kann“, so Pauls. Allerdings wiesen sowohl der Kreis als auch Ratsch-Heitmann darauf hin, dass die Einführung einer zusätzlichen Gesamtschule aus organisatorischen Gründen ohnehin nicht zum nächsten Schuljahr möglich sei. Auch Landrat Klaus Wiswe sprach sich zu Beginn der Sitzung für eine Verschiebung der Entscheidung bis nach den Osterferien aus. „Mich hat der Hinweis bei der Vorstellung, dass es Fehler in dem Gutachten gibt, schon nachdenklich gemacht“, so Wiswe. Darüber müsse man noch einmal sprechen, aber dafür sei das Gutachten in schriftlicher Form nötig. Die Kreisverwaltung kündigte an, dass die schriftliche Fassung des Gutachtens heute auf der Internetseite des Kreises abrufbar sein sollte. Am Ende setzten sich WG und CDU sowie die FDP gegen Grüne und SPD durch. Die nächste Runde gibt es dann nach Ostern. - Tore Harmening

Cellesche Zeitung 09.03.2016

Wollen keinen weiteren Schulweg“ – Schüler der OBS 1 bei Schulausschusssitzung CELLE. Ein überraschendes Bild bot sich heute den Teilnehmern der Schul- und Kulturausschusssitzung des Kreistages, als sie den Kreistagssaal betreten wollten. Ca. 200 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Celle 1 sowie einige Eltern bevölkerten den Sitzungssaal, um ihren Unmut über die Vorschläge der Planungsgruppe Bildung und Region Bonn (biregio) zur Integration der an der Heese ansässigen Oberschule in die IGS Burgstraße kundzutun. 

 

Landrat Klaus Wiswe versicherte den Anwesenden zu Beginn, dass es sich bei dem Gutachten der biregio bislang nur um Vorschläge handele, die alle erst in Ruhe ansehen müssten, bis dann in einem zweiten Schritt Schulen und Eltern befragt würden, um einen Bedarf zur Umsetzung zu ermitteln. „Hier gilt Sorgfalt vor Schnelligkeit“, so Wiswe. Da das Gutachten den Mitgliedern des Schulausschusses noch nicht vorlag, wurde mehrheitlich beschlossen, den Tagesordnungspunkt zur Abstimmung über die weitere Vorgehensweise zu streichen und auf einen späteren Termin zu vertagen. Wiswe betonte: „Wir brauchen eine ordentliche Diskussionsgrundlage.“ Da es bereits Kritik am mündlich vorgetragenen Gutachten gegeben habe, bat er alle Ausschussmitglieder das Gutachten gründlich zu lesen und zu schauen, ob Fehler darin seien, die noch ausgemerzt werden müssten, bevor über weitere Schritte abgestimmt werden könne. Im Rahmen der Einwohnerfragestunde richteten die Schülerinnen und Schüler Fragen an den Landrat: „Was wollen Sie mit Ihrer Planung erreichen?“ oder „Wie können wir uns wehren, wenn wir nicht auf die IGS wechseln wollen, sondern auf der Oberschule 1 bleiben wollen?“ Wiswe gab ihnen den Rat: „Der Gutachter macht zunächst Vorschläge, hört euch die mal an.“ Er versicherte, dass alle ihre Meinungen sagen könnten und dass sowohl Stellungnahmen von Schulen als auch von Eltern eingeholt würden, ehe letztendlich entschieden werde. Wiswe freute sich über das große Interesse der Schüler und bot an, auf Anfrage auch in die Schule zu kommen, um mit ihnen zu diskutieren. Insbesondere die Wohnortnähe zur Schule schien den Schülerinnen und Schülern wichtig zu sein. Emma, Samira und Lisa, Schülerinnen der 7. Klasse der Oberschule 1 meinten: „Wir sind gekommen, um uns für unsere Schule einzusetzen. Wir wollen keinen weiteren Schulweg haben, wir haben uns an die Schule gewöhnt und wollen, dass alles so bleibt.“ Georg Heller von der Planungsgruppe Bildung und Region gab noch einmal einen Überblick über das am 24.02.16 vorgestellte Gutachten und beantwortete Fragen der Schulausschussmitglieder. Ab morgen soll das Gutachten über die Internetseite des Landkreises einzusehen sein.

CelleHeute.de 08.03.2016