OBS1 - Celle

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Oberschule Celle 1

mit Außenstelle Neustadt

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 Willkommen auf der Oberschule Celle 1

Schüler und Schülerinnen informieren über unser Kenia-Projekt:
"Gemeinsam für Bildung“

Zum 7. Mal fuhren Schülerinnen und Schüler mit den sie begleitenden Lehrkräften zu einem Kirchentag, aber so viele Jugendliche wie in diesem Jahr waren es noch nie:

 

67 Jugendliche (drei weitere wurden leider kurz vorher noch krank), fünf Lehrkräfte des HBG, Frau Högemann, Frau Reiter, Frau Kulik, Herr Schmidt und Herr Thöne, eine Lehrerin der OBS Celle 1, Frau Kruckow, sowie Frau Genzel und Herr Knipper waren letzten Endes daran beteiligt, an vier Tagen die Besucher des Kirchentages in Berlin über unser „Kenia-Projekt: Gemeinsam für Bildung“ an einem eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten zu informieren. Aber natürlich blieb darüber hinaus auch noch genügend Zeit, um die Atmosphäre einer solchen Großveranstaltung zu erleben und zumindest einige der zahlreichen Veranstaltungen dieses Kirchentages zu besuchen.

 

Einer der absoluten Höhepunkte dieser Tage war sicher die Diskussion zwischen dem ehemaligen US Präsidenten Barack Obama und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und so machten sich etliche Schülerinnen und Schüler zusammen mit Herrn Thöne auch schon früh auf den Weg zum Brandenburger Tor, um dort noch einen einigermaßen guten Platz zu ergattern. Sie hatten tatsächlich Glück und konnten, anders als die meisten der übrigen über 70.000 ZuhörerInnen, die beiden Politiker –fast– hautnah erleben. So wurden sie Zeugen von Obamas Mahnung, dass wir „uns nicht hinter einer Mauer verstecken können“, aber auch von seiner Antwort auf eher kritische Fragen, etwa der, wie er „als Mensch und Friedensnobelpreisträger“ mit den ungewollten Opfern bei den von ihm zu verantwortenden Drohneneinsätzen umgehe. Hier verwies Obama darauf, dass Drohnen gezielter eingesetzt werden könnten als andere Waffen, betonte aber, dass „nicht die Drohne per se“ das Problem sei, „sondern der Krieg“.

 

Da ging es in der Messehalle 2.1, in der der Stand unseres Kenia-Projekts untergebracht war, wesentlicher beschaulicher zu. Trotzdem kam es auch hier zu vielen intensiven und interessanten Gesprächen, wenn die Besucher des Kirchentages, angelockt durch die Lose, die von den SchülerInnen verkauft wurden und in jedem Fall einen Gewinn versprachen, sich nach den Inhalten und Zielen unseres Projektes erkundigten. Immer war am Schluss die Bewunderung darüber groß, dass auch heute noch so viele Jugendliche dafür zu gewinnen sind, sich so engagiert für Gleichaltrige (in Kenia) einzusetzen, denen es wesentlich schlechter als uns geht.

 

Begeistert waren die SchülerInnen und die Lehrkräfte auch von dem Quartier, in dem sie in den vier Tagen in Berlin untergebracht waren, vor allem aber waren sie voll des Lobes über die Freundlichkeit und uneingeschränkte Hilfsbereitschaft der ehrenamtlich tätigen Gemeindemitglieder der ev. Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf, die sie dort versorgten.

Dass sich am Ende die Teilnahme an diesem Kirchentag insofern gelohnt hat, dass es uns mit diesen Einnahmen auch in Zukunft möglich sein wird, Jugendlichen in Kenia weiterhin eine Schul- und Berufsausbildung und damit eine berufliche Existenz in ihrem eigenen Land zu ermöglichen, ist ein letztes wichtiges Ergebnis dieser erlebnisreichen Tage in Berlin.

 

 

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